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German Unix User Group
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Letzte Änderung: 2005-09-18 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bericht vom Treffen am 2005-02-03Der Vortrag von Martin Schulte began mit einer kurzen Warnung, daß laut Telekommunikationsgesetz nur zugelassene Geräte an das Telefonnetz angeschlossen werden dürfen. Anschließend gab er eine kurze Protokollübersicht über die verschiedenen im Voicebereich genutzten Protkolle: H.323, SIP und IAX2. Dann ging er auf die Besonderheiten und auch die Problembereiche von Asterisk auf. Größtes Hinderniss ist die fehlende bzw. veraltete Dokumentation und die etwas kryptische Konfiguration "wer sendmail ohne M4 konfigurieren kann, wird sich zuhause fühlen". Dadurch gestaltet sich der produktive Einsatz von Asterisk in kleinen und mittelständischen Unternehmen personalintensiv bzw. setzt entsprechend umfangreiche Erfahrungen voraus. Der größte Teil des Vortrages nahm die live-Konfiguration und Vorführung der mitgebrachten Demo-Umgebung ein. Dabei wurden zwei PCs, die mit den QuadBRI Karten ausgestattet waren, einmal als "Telefonanlage" (Kundenseite) und als Vermittlungsstelle (Telefonnetzseitig) konfiguriert. Aus dem Teilnehmerkreis kamen verschiedene Kommentare, daß die 'teuren' QuadBRI nicht zwangsläufig erforderlich sind, günstigere Karten funktionieren durchaus auch. Nach der detaillierten Konfiguration wurden abschließend noch einige Alternativen kurz dargestellt. Aber keine der Alternativen ist frei von ähnlichen Problemen, wie Asterisk auch. Es gibt z.B. immer Protkolle die gut unterstützt werden, während andere schlecht bis gar nicht funktionieren. Nach dem Vortrag wurden noch diverse Fragen anhand der Demokonfiguration diskutiert, bevor noch einige Teilnehmer noch in einer nahegelegenen Kneipe die Veranstaltung ausklingen ließen. Insgesamt war der Vortrag überdurchschnittlich gut besucht. Mein Dank gilt an dieser Stelle Martin Schulte für den sehr interessanten Vortrag sowie Uli Scholler und Martin Zobel-Helas für die Raumorganisation. |
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