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Letzte Änderung: 2005-09-18

Workshop: IPv6 mit Unix - Eine praktische Einführung

4.-6. Juni 2004 in Geilenkirchen

[Der Workshop im Überblick] [Der Workshop im Detail] [Organisatorisches]

Der Workshop im Überblick

Ziel des Workshops ist es, aus Unix-Rechnern ein IPv6-Netzwerk aufzubauen, das einerseits in sich funktionsfähig ist, sich aber andererseits auch nahtlos in eine IPv4-Welt einbinden läßt.

Das nötige IPv6-Wissen, von der Terminologie über den Aufbau und die Notation von IPv6-Adressen bis zu den grundsätzlichen Unterschieden zwischen IPv4 und IPv6, eignen wir uns rund um diese Experimente an. IPv6-Vorkenntnisse sind also nicht nötig, nur etwas Erfahrung im Umgang mit Unix und IPv4-Netzen ist hilfreich.

Wir sind darauf angewiesen, daß möglichst viele Teilnehmer einen eigenen Unix-Rechner mitbringen, auf dem die Man Pages, die gängigen Entwicklungswerkzeuge (make, cc/gcc, ld, binutils) und wenn möglich ein Packet Sniffer (tcpdump, snoop, ethereal, ...) installiert sind. Das gewählte Unix-Derivat sollte dem jeweiligen Teilnehmer einigermaßen vertraut (und IPv6-fähig) sein, andere Einschränkungen gibt es nicht. Wer das Unix in einer VMware oder ähnlichem laufen lassen will, kann das gerne tun.

Bedingt durch den experimentell-praktischen Charakter des Workshops ist die Teilnehmerzahl auf 12 beschränkt.

Der Workshop im Detail

  • IPv6-Unterstützung im Betriebssystem: Wir richten im Betriebssystem, soweit nötig, die IPv6-Unterstützung ein und überprüfen ihre Funktionsfähigkeit.
  • Adresskonfiguration: Wir konfigurieren zunächst statische IPv6-Adressen. Dann richten wir Router so her, daß Hosts damit per Stateless Autoconfiguration ihre IPv6-Adressen dynamisch selbst konfigurieren können.
  • DNS: Wir richten DNS-Server ein, die auch über IPv6 angesprochen werden können, tragen statische Daten ein, erlauben kryptographisch abgesicherte dynamische Updates von den eingetragenen Rechnern und synchronisieren kontinuierlich die Forward und Reverse Zones miteinander.
  • IPv6-fähige Services: Mit SSH, NTP, SMTP, IMAP, (x)inetd und HTTP vervollständigen wir unsere Systeme.
  • Routing: Wir richten auf mehreren Routern statisches und dynamisches Routing ein und untersuchen dabei einige Eigenheiten von IPv6 und Unterschiede zwischen den IPv6-Implementierungen.
  • Dual-Stack-Konfiguration: Wir richten Rechner mit IPv4- und IPv6-Stack ein, so daß sie sowohl auf IPv4- als auch auf IPv6-Ressourcen zugreifen können.
  • Application Gateways: Für DNS und HTTP bauen wir Application Gateways, die zwischen beiden Welten auf Applikationsebene vermitteln.
  • Neue Funktionalitäten: Nachdem im Workshop fast ausschließlich Funktionalitäten berücksichtigt wurden, die schon IPv4 zur Verfügung stellt, gehen wir auf interessante Features ein, die IPv4 nicht oder nur eingeschränkt zu bieten hat.
  • Offene Probleme: Die IPv6-Spezifikationen werden noch immer weiterentwickelt, die Implementierungen hinken mehr oder weniger stark hinterher. Wir sprechen einige Bereiche an, in denen in naher Zukunft wichtige Fortschritte zu erwarten sind.
  • Strategie: Abschließend diskutieren wir, wie und wann der Aufbau einer IPv6-Infrastruktur strategisch sinnvoll ist.

Organisatorisches

  • [Veranstalter:] Open Services GmbH, Birkenfelder Str. 1, 50935 Köln, Tel: 02 21/9 43 99 11, FAX: 02 21/9 43 99 10, E-Mail: info@openservices-gmbh.de.
    Die Open Services GmbH ist die 100%ige Dienstleistungstochter der GUUG.
  • [Veranstaltungszeit und -ort:] Der Workshop beginnt am Freitag, dem 04. Juni 2004, um 17:00 und endet am Sonntag, dem 06. Juni 2004, gegen 14:00. Morgens geht es jeweils um 9:30 los, abends geht die Diskussion langsam in einen gemütlichen Teil über. Freundlicherweise stellt uns unser Mitglied CSB-SYSTEM AG ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Anschrift lautet: An Fürthenrode 9-15, D-52511 Geilenkirchen.
  • [Teilnahmegebühren:] Die Teilnahmegebühren betragen 300,00 Euro inkl. 16% MwSt., 2 Übernachtungen, Mahlzeiten (je zweimal Frühstück, Mittag- und Abendessen) und Getränken.
  • [Teilnehmerzahl:] Der Workshop findet ab 8 Teilnehmern statt, es werden maximal 12 Anmeldungen in der Reihenfolge der Anmeldung berücksichtigt, wobei die Plätze bis zum 21.5. ausschließlich an GUUG-Mitglieder vergeben werden.
  • [Anmeldung:] Schicken Sie Name, E-Mail-Adresse und - sofern vorhanden - GUUG-Mitgliedsnummer des Teilnehmers sowie Rechnungsanschrift per E-Mail, FAX oder per gelber Post an den Veranstalter (siehe oben). Sie erhalten eine Anmeldebestätigung per E-Mail und eine Rechnung per E-Mail und - falls gewünscht - auch per gelber Post.
  • [Leitung:] Dipl.-Inf. Benedikt Stockebrand, http://www.benedikt-stockebrand.de/.
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